Show Your Work! Edgar Rodehack
Episodes

Monday May 31, 2021
“Innovation! Jetzt!” – Kreativität organisieren
Monday May 31, 2021
Monday May 31, 2021
“It’s easier to do trivial things that are urgent than it is to do important things that are not urgent. Like thinking.” (John Cleese)
Kreativität und die Fähigkeit zu Innovation ist heute wichtiger denn je. Leider lernen wir nirgends das professionelle Handwerkszeug dafür. Schauen wir es uns deshalb bei den Profis ab. Profis wie John Cleese zum Beispiel.
Der Link zum Vortrag von John Cleese auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=Pb5oIIPO62g
Die Folge zum Nachlesen: https://trellisterium.de/innovation-jetzt-kreativitaet-muss-organisiert-werden/

Friday May 28, 2021
Einmal Burnout und dann... weiter!
Friday May 28, 2021
Friday May 28, 2021
"Und dann konnte ich plötzlich nicht mehr laufen. Das war am 28. Mai 2011..."
Edgar Rodehack (Organisationsberater, Coach, Moderator, Gründer der Münchner Burnout-Selbsthilfegruppe „Your Way 2 Life“) mit Tobias Niewöhner im Gespräch (Podcast „Abenteuer Mann sein“).
Am 28. Mai 2011 konnte Edgar plötzlich nicht mehr laufen. Was folgte, war eine tiefe Krise – sein Burnout.
Über ein Jahrzehnt später, spricht er offen über diese Erfahrung: über das Scheitern, das Innehalten und den mühsamen Weg zurück ins Leben.
Edgars Ziel ist es, anderen Betroffenen Orientierung zu geben und Mut zu machen. Denn eines ist ihm heute klar: „Ihr seid nicht allein! Bleibt dran! Es lohnt sich.“
Edgar erzählt seine Geschichte, weil er weiß, wie wichtig es ist, über das oft tabuisierte Thema Burnout zu sprechen – wertschätzend, ehrlich und ohne Beschönigung. Sein Weg zeigt, dass Burnout kein Ende, sondern ein Wendepunkt sein kann.
Worum geht es in dieser Folge?
* Der Zusammenbruch: Wie sich Burnout bei Edgar äußerte – von körperlicher Erschöpfung bis zur Unfähigkeit, einen Schritt zu tun.
* Die Diagnose: Der Weg zur Erkenntnis, dass es sich um eine Erschöpfungsdepression handelt, und die ersten Schritte in Richtung Hilfe.
* Die Klinik: Was passiert in einer Burnout-Klinik? Warum Stabilisierung vor Therapie kommt und wie Edgar lernte, seine Leistungsmuster zu hinterfragen.
* Die Rückkehr ins Leben: Wie er mit der Ablehnung durch Arbeitgeber und Familie umging, seine Selbstständigkeit aufbaute und heute achtsamer mit sich selbst umgeht.
* Selbsthilfe und Solidarität: Warum der Austausch mit anderen Betroffenen so wichtig ist und wie er die Münchner Selbsthilfegruppe „Your Way 2 Life“ gründete.
* Botschaften an Betroffene: Warum es nicht nur okay ist, sondern Menschen sogar stärken kann, wenn man Schwäche zeigt, und wie man lernen kann, nachhaltiger mit sich umzugehen.
Zentrale Themen
* Der Zusammenbruch: Edgar beschreibt den Moment, in dem sein Körper einfach nicht mehr mitspielte. Wochenlang hatte er Warnsignale wie Kopfschmerzen, Aggressivität und ein Gefühl der totalen Erschöpfung ignoriert. Doch an diesem Tag, auf dem Weg zur S-Bahn, blieb er plötzlich stehen. „Es war wie ein Blitz. Ich musste mich total konzentrieren, um den nächsten Schritt zu machen.“ Dieser Moment markierte den Beginn einer langen Reise – weg von der Verleugnung, hin zur Akzeptanz.
* Die Diagnose: ErschöpfungsdepressionNach einem Besuch bei seiner Hausärztin stand fest: Edgar litt unter einem schweren Burnout, einer Erschöpfungsdepression. Die Ärztin war klar: „Wenn es wirklich das ist, was Sie meinen, werden Sie sich beruflich verändern müssen.“ Doch wie bei vielen Betroffenen folgte zunächst die Verleugnung. „Ich hatte Monate zuvor schon ‚Burnout‘ gegoogelt – aber ich dachte, das trifft nicht auf mich zu.“ Erst als er nicht mehr laufen konnte, wurde die Realität unausweichlich.
* Der Weg in die Klinik: Die Wartezeit auf einen Klinikplatz betrug sechs Wochen – ein Indiz dafür, wie verbreitet Burnout ist. Doch die größte Hürde war die Angst vor Stigmatisierung: „Die größte Katastrophe wäre gewesen, dass jemand mitbekommt, dass ich Burnout habe.“ In der Klinik lernte er, dass Genesung Zeit braucht. „Ich dachte, ich könnte in vier Wochen ‚repariert‘ werden. Doch die ersten Tage bestand mein Therapieplan nur aus einem Termin: ‚Kommen Sie an.‘“
* Klinikalltag: Edgar erwartete ein straffes Programm, doch stattdessen wurde er gebremst. „Ich war wie ein Manager, der dachte, er könnte sich in Rekordzeit heilen.“ Doch Burnout ist kein Projekt, das man abarbeiten kann. Es geht um Stabilisierung, um das Aufräumen einer „Kammer voller ungelöster Konflikte“. „Die Tür war nicht mehr zu – mein Körper zwang mich, mich all den Dingen zu stellen, die ich jahrelang weggeschoben hatte.“
* Konflikte mit sich und anderenDie Reaktionen seines Umfelds waren gemischt: Seine Frau stand ihm zur Seite, doch Arbeitgeber und Familie reagierten mit Ablehnung. „Meine Frau hat mir das Leben gerettet – sie konnte mit meiner Schwäche umgehen.“ Doch sein Arbeitgeber kündigte ihm, und auch in der Familie stieß er auf Unverständnis. „Die Menschen um mich herum reagierten oft so, wie ich selbst jahrelang auf mich reagiert hatte: mit Ablehnung.“
* Neuanfang Nach der Klinik stand Edgar vor dem Nichts – berufliche Unsicherheit und die Frage: Wie geht es jetzt weiter? Ein Mentor gab ihm die Chance, ein Projekt zu leiten, und so fand er den Weg in die Selbstständigkeit. „Die Selbstständigkeit war das Beste, was mir passieren konnte. Ich musste lernen, nachhaltiger mit mir umzugehen – nicht aus Luxus, sondern aus Notwendigkeit.“
* Kinder, Väter und RollenbilderEdgar reflektiert, wie seine Kinder seine Krise miterlebt haben – und wie er heute versucht, ihnen andere Muster vorzuleben. „Ich will nicht, dass sie die gleichen Fehler machen wie ich. Deshalb sage ich heute auch ‚Es tut mir leid‘, wenn ich in alte Verhaltensmuster verfalle.“
* Botschaft an Betroffene - „Take it easy“Sein Appell an alle, die sich in einer ähnlichen Situation befinden: „Alles kann, fast nichts muss. Übt euch darin, mal das Gegenteil zu tun – runterzukommen, innezuhalten, euch selbst zu erlauben, nicht zu funktionieren.“ Burnout ist kein Versagen, sondern eine Chance, das eigene Leben zu überdenken. „Zum Leisten gehört auch das Nicht-Leisten.“
Zitate
* „Burnout ist eine existenzielle Geschichte. Es geht um die Frage: Was macht mich eigentlich aus – jenseits von Leistung und Anerkennung?“
* „Wir leben in einer Gesellschaft, die sagt: Wenn du nicht leisten kannst, bist du raus. Wie lebensfeindlich ist das?“
* „Die Krise hat mir die Chance gegeben, mich zu fragen: Was heißt für mich eigentlich Leistung? Und was will ich wirklich?“
* „Es tut mir leid. Das zu sagen, war ein wichtiger Teil meiner Genesung.“
Weiterführende Links und Ressourcen
* Infos zur Folge: trellisterium.de/einmal-burnout-und-dann-weiter/
* Münchner Burnout-Selbsthilfegruppe „Your Way 2 Life“: www.yourway2life.de
* Podcast „Abenteuer Mann sein“: www.abenteuermannsein.de
Kontakt zu Edgar: * info@trellisterium.de* Edgars Blog: trellisterium.de* Mehr von, mit und über Edgar Rodehack: rodehack.de* Teamworkblog: www.teamworkblog.de
Buchtipps aus der Folge
* Michael Bort: „Die Kunst, die Eltern zu enttäuschen“ – Ein Buch über Selbstbestimmung und den Mut, eigene Wege zu gehen.* Frank Berzbach: „Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen“ – Achtsamkeit und Selbstmanagement für ein erfülltes Leben.
Edgars Geschichte zeigt: Burnout ist kein Ende, sondern ein Wendepunkt. Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, der Hilfe braucht, sprich darüber. Teile diese Folge, besuche die Links in den Shownotes oder melde dich bei Edgar. Und denk dran: „Bleibt dran! Es lohnt sich.“
Infos zur Folge:
trellisterium.de/einmal-burnout-und-dann-weiter/
trellisterium.de/meine-seite-ist-nicht-leer-wie-mit-perfektionismus-umgehen/
info@trellisterium.de
Mehr von, mit und über Edgar Rodehack rodehack.dewww.teamworkblog.de
Ursprüngliches Veröffentlichungsdatum: 28. Mai 2021, Dauer: ca. 57 Minuten
🎵 Musik & Sounds: © 2021 Sandro Stahlmann, Esting/Germany, stahlmann@email.de

Wednesday May 26, 2021
Wer fragt führt. Oder doch wer antwortet? Über professionelle Fragebehandlung
Wednesday May 26, 2021
Wednesday May 26, 2021
Zurecht heißt es: “Wer fragt führt.” Trotzdem kann – und sollte – man auch mit Antworten führen.
Die Folge zum Nachlesen: trellisterium.de/professionelle-fragebehandlung/

Monday May 24, 2021
Systemtheorie – Crashkurs #3: Systemarten
Monday May 24, 2021
Monday May 24, 2021
"Es gibt nichts praktischeres als eine gute Theorie." - Bevor wir end-lich! darüber sprechen, was all diese theoretischen Erkenntnisse denn so praktisch macht, ist noch ein kleiner Hinweis darauf wichtig, welche Arten von Systemen es eigentlich gibt.
Die Folge zum Nachlesen: https://trellisterium.de/systemtheorie-chrashkurs-3-exkurs-arten-von-systemen/

Friday May 21, 2021
Problemlöser werden!
Friday May 21, 2021
Friday May 21, 2021
Und wieder einmal kommen Sie frustriert aus einer Sitzung, die irgendwie aus dem Ruder lief. Eigentlich hatten doch alle Beteiligten vor der Sitzung den besten Willen bekundet. Doch statt sich über Wesentliches zu unterhalten hat man doch wieder nur Schuldzuweisungen ausgetauscht. Was ist da los? Was können Sie tun, um zukünftig solche Gesprächssituationen zu verhindern?
Die Folge zum Nachlesen: https://trellisterium.de/problemloeser-werden/

Wednesday May 19, 2021
Übers Schreiben gelernt: #2
Wednesday May 19, 2021
Wednesday May 19, 2021
Was ist der Unterschied, der den Unterschied macht? DIE wichtigste Frage bei allem, was wir zu sagen müssen oder wollen.
Die Folge zum Nachlesen: https://trellisterium.de/uebers-schreiben-gelernt-2/

Monday May 17, 2021
Systemtheorie – Crashkurs #2: Wie funktionieren Systeme?
Monday May 17, 2021
Monday May 17, 2021
"Es gibt nichts praktischeres als eine gute Theorie." Im ersten Teil dieser kleinen Serie zum Thema Systemtheorie ging es darum, was ein System zu einem solchen macht. Heute soll es um die Frage gehen, wie Systeme so ganz grundsätzlich funktionieren.
Die Folge zum Nachlesen: https://trellisterium.de/systemtheorie-chrashkurs-2-wie-funktionieren-systeme/

Friday May 14, 2021
“Raus damit!” – Wie man Dinge fertig bringt
Friday May 14, 2021
Friday May 14, 2021
Sie haben viele Ideen und leiden aber ein bisschen darunter, dass Sie viele davon nicht oder nicht gut umsetzen? Es gibt Hilfe.
Die Folge zum Nachlesen: "Raus damit!" - Wie man Dinge fertig bringt - Show Your Work! (trellisterium.de)https://trellisterium.de/zeige-dich-wie-man-dinge-fertig-bringt/
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Wednesday May 12, 2021
Wie ich lese. Wie ich lerne.
Wednesday May 12, 2021
Wednesday May 12, 2021
Sich Wissen anzueignen, zu behalten und abzurufen gehört heute zu den wichtigsten Kompetenzen. Das gilt noch einmal mehr für den Beruf des Beraters. Wie lerne ich? Vor allem übers Lesen. Doch damit ist mehr gemeint, also nur Lesen.
Die Folge zum Nachlesen: https://trellisterium.de/wie-ich-lese-wie-ich-lerne/
Jan Fischbach: https://de.linkedin.com/in/janfischbach

Monday May 10, 2021
Systemtheorie – Crashkurs #1: Was ist ein System?
Monday May 10, 2021
Monday May 10, 2021
Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie. Systemtheorie macht da keine Ausnahme. Hier der erste Teil einer Miniserie, warum das so ist. Im ersten Teil geht es darum, was ein System ausmacht.Die Folge zum Nachlesen: https://trellisterium.de/systemtheorie-chrashkurs-1-was-ist-ein-system/Schreibe Edgar: info@trellisterium.deEdgars Blog: https://trellisterium.de
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Friday May 07, 2021
Was ich gerade lese & warum: Rutger Bregman “Humankind”
Friday May 07, 2021
Friday May 07, 2021
Rutger Bregman hatte 2019 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos für Aufregung gesorgt, weil er sich öffentlich wunderte, warum niemand über die Besteuerung von Reichen und das Beenden von Steuerflucht sprach. Jetzt hat er sein neues Buch "Humankind" vorgelegt (dt. "Im Grunde gut").
Die Folge zum Nachlesen: https://trellisterium.de/was-ich-gerade-lese-warum-rutger-bregman-humankind/
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Wednesday May 05, 2021
Die acht Schritte eines Sprintübergangs
Wednesday May 05, 2021
Wednesday May 05, 2021
Sprintübergänge gibt es gar nicht. Zumindest sieht sie der Scrum-Guide nicht vor (aus guten Gründen). Trotzdem werden sie oft gemacht. Weil es nicht anders geht. Hier eine kleine Anleitung, wie man vorgehen kann.
Die Folge zum Nachlesen: https://trellisterium.de/die-acht-schritte-eines-sprintuebergangs/

Sunday May 02, 2021